Aktuelle Projekte und Bildungsangebote
Was gehört eigentlich in eine Stadt
Die Drei- und Vierjährigen Kinder im Atelier interessieren sich aktuell für ihr Dorf oder ihre Stadt. Man spürt deutlich, dass sich der Radius der Dinge, die ihnen ins Auge fallen, vergrößert. Sie machen Spaziergänge durch das Dorf oder die Stadt und nehmen bewusst Gebäude, Straßen, Fahrzeug und die Menschen wahr. Das Erfahrene bringen sie ins Spiel ein und besprechen es mit Eltern, Erzieher*innen und Spielkameraden. Die Erzieher*innen des Ateliers haben dieses Thema aufgegriffen und mit den Kindern eine Stadt gebaut. Am Anfang des „Stadtprojektes“ stand die Frage: Was braucht eine Stadt?
Häuser, Straßen, Autos, Laternen, Geschäfte, ein Gefängnis, eine Kirche, eine Post, usw.
Die Kinder beschlossen selbst eine Stadt zu bauen mit den Materialien, die ihnen im Atelier zur Verfügung stehen. Kartons, Papprollen, Tonpapier, Goldfolie verwandeln sich mit Farbe und geschickten Händen in die unterschiedlichsten Gebäude und Fahrzeuge. Immer wieder kommen neue Dinge hinzu, manchmal lässt sich auch ein Plan nicht umsetzen aber aus Fehlern kann man lernen. Die Begeisterung und der Arbeitseifer der Kinder sind groß und wenn nicht gebastelt wird, spielen die Kinder mit ihrer Stadt. Auch Kinder, die nicht am Stadtprojekt beteiligt waren, dürfen mitspielen. So erobern sie sich im Spiel ihre Welt, lernen mit Schere, Farbe und Pinsel umzugehen und beleben das Gelernte im Spiel mit ihrer Fantasie. Das Projekt ist erst zu Ende, wenn das Interesse am Thema erlischt, aber noch ist kein Ende in Sicht.






















